Absterben des Amazonas

Der Amazonas-Regenwald besitzt die Fähigkeit Feuchtigkeit zu speichern und wieder in die Atmosphäre abzugeben, er reguliert seine Niederschläge von selbst.
Durch steigende Temperaturen, Brandrodungen und sinkende Niederschläge, gerät der Regenwald aus dem Gleichgewicht und wird für das Land und unzählige Tierarten zum Verhängnis.
Aufgrund der Brandrodungen wird Qualm freigesetzt, zusätzlich CO2 in die Atmosphäre abgegeben, es erfolgt eine verminderte Wolkenbildung und noch weniger Regen kann vom Himmel fallen. Viele Jahre der Dürre werden folgen.

Quelle: Wir Wettermacher, Tim Flannery
 

Der Meeresspiegel steigt

Das rapides Schmelzen des Eises an den Polarkappen und umliegenden Ländern hat große Auswirkungen auf das Wasservolumen und der Meeresspiegel würde in ca. 100 Jahren um 2 cm ansteigen. Eine weitere Erwärmung der Erde würde den Meeresspiegelanstieg noch verstärken.

 



Quelle: Wir Wettermacher, Tim Flannery

 

Schlummernde Gefahr wird freigesetzt

In den Permafrostböden der Polarregionen und den Meeresböden, befinden sich enorme Konzentrationen an Methanhydraten. Russische Wissenschaftler schlagen jetzt Alarm, denn das Methaneis beginnt zu schmelzen.
Erstmals im Sommer 2008 berichten schwedische und russische Wissenschaftler von einen Methanausbruch, wie es ihn zuvor noch nie gegeben hat.
Mit einem 23-mal so hohem Treibhauspotential als CO2, ist Methan eine enorme Bedrohung und hat unabsehbare Folgen auf unser Klima.

Quelle: Wir Wettermacher, Tim Flannery
 

Berggletscher verschwinden

Die starke Erwärmung der Erde setzt auch den Gletschern der Hochgebirge zu.
Vor allem die hohen Berge Asiens sind Wasserspender für die durstige Bevölkerung. In den Wintern speichern die Gletscher das Wasser in Form von Schnee und Eis und im Sommer wird es durch die Schmelze wieder abgegeben.
In den letzten Jahren schmilzt das Eis rapide ab und hat große Auswirkungen auf das Volumen der Gletscher und wird zu einer große Gefahr für die Bevölkerung in den Tälern. Ganze Dörfer und Städte würden unter den Fluten aus Wasser, Schlamm und Geröll begraben werden.
Wenn das Eis dann verschwunden ist, kommt es zu langen Dürreperioden. Wassermangel und Hungersnöte würden dann das Land regieren.
Die abgedeckten Gletscher würden 80 Prozent der einfallenden Sonnenstrahlung absorbieren und würden den Planeten zusätzlich erhitzen.

Quelle: Wir Wettermacher, Tim Flannery
 

Dramatische Zustände an den Polen

Das Packeis beginnt zu schmelzen!
Unter dem Meereis in der Antarktis gedeiht Plankton, dieses bietet dem Krill ein ausreichendes Nahrungsangebot und wo es ein großes Krillaufkommen gibt, gibt es meistens auch eine Vielzahl von Robben, Pinguinen und großen Walen.
Durch die Eisschmelze nehmen die Krillbestände rapide ab und viele Tiere fallen diesem Krillmangel zum Opfer.
Das Plankton wächst jedoch weiter und es hat sich im Laufe der Jahre eine Spezies gebildet, die sich ausschließlich von Plankton ernährt, die gallertartigen Salpen.
Für Robben, Pinguine und Wale bilden Salpen jedoch keine Nahrungsgrundlagen, da sie viel zu nährstoffarm sind. Nahrungsmangel macht sich breit.

Auch in der Arktis zieht die Eisschmelze verherende Folgen nach sich, da eine starke Überpopulation der Fichtenborkenkäfer zahlreiche Baumbestände absterben lässt. Normalerweise genügen zwei harte Winter, um die Population unter Kontrolle zu halten, aber viele milde Winter lässt die Zahl der Käfer explodieren.

Wenn in den nächsten Jahren keine Änderungen auf unserem Planeten erfolgen, um die Treibhausgas-Emission einzuschränken, wird irgendwann kein Sommereis mehr an den Polarkappen sein und wird stattdessen durch dunkelgrüne Wälder abgelöst werden. Diese dunklen Flächen können das Sonnenlicht noch stärker absorbieren und die Erde würde sich noch mehr erhitzen.

Quelle: Wir Wettermacher, Tim Flannery

 

Der Wasserhahn wird zugedreht

Wasser ist das Gold für Leben! Landwirtschaft, Industrie, einfach alles ist von Wasser abhängig.
Steigende Temperaturen lassen Seen und Flüsse aber austrocknen und auch die Menschheit zapft unsere Wasserreservoirs strak an.
Bewässerungen von Feldern und Plantagen lassen Binnenseen in Kasachstan und Usbekistan strak schrumpfen oder austrocknen, die Meeresmündung des Colorado-River ist schon staubtrocken und auch um das Mittelmeer wird das Wasser knapp.
Lebenswichtige Niederschläge in den Entwicklungländern bleiben aus. Menschen sterben durch das Trinken von verschmuztem Wasser, die Ernten fallen aus und Hungersnot wird herrschen.

Der Klimawandel lässt vieles an die Grenzen der Belastbarkeit kommen, jetzt muss gehandelt werden.

Quelle: Wir Wettermacher, Tim Flannery