EnEV 2007

Inhalte

Die EnEV 2007 ist am 01.10.2007 in Kraft getreten und ersetzt die EnEV 2004.

Folgendes ist u.a. geregelt:

  • Definition von energetischen Mindestanforderungen für den Neubau, die Beurteilung, Modernisierung, Umbau und Erweiterung bestehender Gebäude
  • Festlegung von Mindestanforderungen an die energetische Qualität für die Heizungs-, Kühl-, Lüftungstechnik und Warmwasserversorgung
  • Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz
  • Festlegung von Referenzwerten vergleichbarer Gebäude
  • Energetische Inspektion von Klimaanlagen
  • Zusammenfassung der energetischen Kenngrößen in einem Energieausweis
  • Empfehlung für zwei Modernisierungsmaßnahmen 

Neben der Ausstellungspflicht des Energieausweises für neu zu errichtende Gebäude ist er in öffentlichen Gebäuden mit mehr als 1.000 m² Nutzfläche auszuhängen - unabhängig von Neuvermietung oder Verkauf des Gebäudes.

 

Für neu zu errichtende Nichtwohngebäude gilt, dass der Jahresprimärenergiebedarf für Heizung, Lüftung, Kühlung, Beleuchtung und Warmwasserbereitung den Wert eines Referenzgebäudes mit gleicher Geometrie, Ausrichtung und Nutzung nicht übersteigen darf.


Weiterhin sind die Umfassungsflächen so auszuführen, dass die Höchstwerte für den Transmissionswärmetransferkoeffizienten (H´T) nicht überschritten werden.

 

Darüber hinaus sind Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz, die Dichtheit, den Mindestluftwechsel sowie an Wärmebrücken einzuhalten.

 

Bei Maßnahmen an bestehenden Gebäuden sind Anforderungen hinsichtlich der Werte für den Primärenergieverbrauch und die Transmissionswärmetransferkoeffizienten einzuhalten (nicht mehr als 40 % gegenüber Neubauten).

 

ZurErleichterung der Umsetzung der Verordnung im Gebäudebestand liegen Hinweise zur Vereinfachung vor (Bekanntmachung gem. § 9 Abs. 2 und § 18 Abs. 2 EnEV) bzw. ist die Anwendung von Erfahrungswerten zulässig.