EnEV 2009

Inhalte

Die energetischen Anforderungen an Neubauten und den Gebäudebestand sollen im Rahmen der wirtschaftlichen Vertretbarkeit an den Stand der Technik angepasst werden.

Maßnahmen
  • Verschärfung der primärenergetischen Anforderungen (Gesamtenergieeffizienz) um durchschnittlich 30%
  • Verschärfung der energetischen Anforderungen an Aussenbauteile im Falle wesentlicher Änderungen im Gebäudebestand um ebenfalls durchschnittlich 30%
  • Ausweitung einzelner Nachrüstpflichten bei Anlagen und Gebäuden
  • Regelungen zur langfristigen, stufenweisen Ausserbetriebnahme von Nachtstromspeicherheizungen zur Erzeugung von Raumwärme
  • Stärkung des Vollzugs durch ein Maßnahmenbündel von privaten Nachweispflichten,
  • Überwachungstätigkeiten der Bezirksschornsteinfegermeister
  • und bundeseinheitliche Bußgeldvorschriften für zentrale Energieeinsparvorschriften
 

Zeitliche Umsetzung

Aktueller Stand

Die Bundesregierung hat am 18. Juni 2008 die EnEV 2009 beschlossen. Nun muss erst das novellierte Energieeinsparungsgesetz EnEG 2009 in Kraft treten, welches die Bundesregierung ermächtigt, die EnEV 2009 zu erlassen. Danach muss auch der Bundesrat der EnEV 2009 zustimmen. Danach kann die EnEV 2009 erst verkündet werden und nach einer entsprechenden Frist in Kraft treten.

Fortschreibung

Die Vertreter der betroffenen Verbände konnten am 30. April 2008 bei der Anhörung in Berlin ihre Stellungnahmen zum neuen Entwurf der EnEV 2009 vortragen. Am 18. April 2008 hatten die zuständigen Bundesministerien (Bau und Wirtschaft) ihnen die Entwürfe für die Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) und des Energieeinsparungsgesetzes (EnEG) zugesandt.

Ausblick EnEV 2012

Eine neue EnEV-Novelle haben die federführenden Bundesministerien bereits angekündigt. Die künftige EnEV 2012 sollen in einem weiteren Schritt sowohl für Neubauten als auch für Modernisierungen die energetischen Anforderungen um nochmals fast 30 Prozent verschärft werden.

Quelle: www.enev-online.de