Wärmedämmung - Verliert Ihr Haus Energie?

Warum ist ein guter Wärmeschutz so wichtig?
  • Minderung des Heizwärmebedarfs
  • Senkung der Energiekosten
  • Vermeidung von Überhitzung im Sommer
  • Steigerung des Wohlbefindens durch angenehmeres Raumklima
  • Vermeidung von Bauschäden


Nehmen Sie Ihre Gebäude mit unserer Hilfe unter die Lupe!


Typische Wärmeverluste eines freistehenden Einfamilienhauses (Baujahr vor 1984)

 

Wie dämme ich mein Haus richtig?

Die Wahl der geegneten Dämmung hängt von der Konstruktion der Außenwand ab. Dämmstoffe unterscheiden sich durch Wärmeleitfähigkeit, Dampfdiffusionseigenschaften und Wärmeeintrag in das Mauerwerk.
  • Wärmedämmverbundsystem
  • hinterlüftete Vorhangsfassade
  • Dämmputz
  • Kerndämmung
  • Innendämmung

Außenwände / Fassade

Die Außendämmung schützt das Mauerwerk vor Wind und Wetter und ist bauphysikalisch sicherer auszuführen. Daher ist die Außendämmung der Innendämmung vorzuziehen.

Bei der Innendämmung bleibt die Fassade erhalten. Die Ausführung erfolgt witterungsunabhängig. Vorteil: Räume heizen sich sehr schnell auf. Nachteil: eine geringere Wärmespeicherfähigkeit, reduzierte Wohnfläche und mögliche Wärmebrücken.

Kellerdecke / Bodenplatte

Bei Gebäuden mit unbeheiztem Keller sollte die Kellerdecke gedämmt werden. Ist der Keller beheizt, sind die Bodenplatte und die äußeren Kellerwände zu dämmen.

Dach / oberste Geschossdecke

Da Wärme immer nach oben steigt, ist eine gute und lückenlose Dämmung des Dachs bzw. der obersten Geschossdecke auf jeden Fall zu empfehlen.


 

Die Auswahl der Dämmstoffe!

Bei der Außendämmung kommen hydrophobe (wasserabweisende) Materialien zur Anwendung, für die Innendämmung werden hydrophile (wasserleitende) Materialien verwendet.

Dämmstoffe aus mineralischen oder fossilen Rohstoffen...

...sind die am meisten eingesetzten Stoffe im Innenbereich. Der Energieaufwand bei der Herstellung ist relativ hoch, der Dämmwert ist aber verhältnismäßig gut.
Man unterscheidet anorganische Dämmstoffe (Blähbeton, Glaswolle, Mineralschaum, Schaumglas, Steinwolle u.a.) und organisch-synthetische (Polyester, Polyurethan u.a.).


        


Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen...

...tragen zu einem ausgeglichenen Raumklima bei und sind sowohl für winterlichen als auch für sommerlichen Wärmeschutz geeignet. Für die Gewinnung der Rohstoffe und die Herstellung selbst wird wenig Energie benötigt, die Umwelt wird nicht belastet. Die spätere Entsorgung ist unproblematisch.
Zum Einsatz kommen Flachs, Hanf, Holz, Roggen, Schafwolle und Seegras als Platten, Granulat, Rollen, zum Einstopfen/Einblasen und weitere.


 

Dämmung auch bei Pilzbefall? - Ja, aber richtig!

Ist zusätzlich zur Dämmung auch eine Schimmelilzsanierung erforderlich, können Calciumsilikatplatten - auch "Klimaplatten" genannt, verwendet werden.

Wirkungsprinzip der kapillaraktiven Calciumsilikat-Innendämmung




Diese Art der Sanierung, dauerhaft und ursachengerecht, kommt zum Einsatz bei Altbauten, denkmalgeschützten und öffentlichen Gebäuden.