Blockheizkraftwerke (BHKW)

Wärme und Strom gleichzeitig erzeugen

Die Idee Wärme und Strom gleichzeitig zu erzeugen ist nicht neu, aber effektiv. Ein BHKW erreicht einen insgesamt deutlich höheren Nutzungsgrad (bis 90%) gegenüber dem herkömmlichen Mischbetrieb aus lokaler Heizung und zentraler Stromversorgung. (im Vergleich ca. 30-45% bisher)
Durch BHKW werden die CO2- Emissionen, die bei der Energieumwandlung entstehen, um bis zu 30 % reduziert.

Das große Problem einer BHKW- Anlage ist die Wirtschaftlichkeit. Eine große jährliche Betriebsstundenzahl im hohen Lastbereich der Kraftmaschine ist notwendig (mehr als 4.000 Volllaststunden pro Jahr).

Diese Vorgaben schränken die Anwendungsfelder für eine technisch-wirtschaftliche Nutzung von BHKW-Anlagen ein. Ideal sind alle Einrichtungen, die einen ganzjährigen möglichst hohen Wärmebedarf haben, so beispielsweise:
  • Hotels
  • Schulen
  • Schwimmbäder
  • Industrieanlagen
  • Fleischereien etc..
Weiterhin ist der Anschaffungspreis im Vergleich zu üblichen Erdgas- oder Ölheizungen wesentlich höher. Hinsichtlich des Heizenergiebedarfs eines modernen Einfamilienhauses sind herkömmliche BHKW's als eher überdimensioniert zu bewerten. Aber auch hierfür gibt es bereits Lösungen:

Mini-BHKW's für Ein- und Zweifamilienhäuser

Für den Betrieb in Einfamilienhäusern kommen nur die kleineren Mini-Blockheizkraftwerke (Mikro-BHKW) in Frage. Erste Mikro-BHKW sind auch in Deutschland schon im Probebetrieb. In Japan sind Kraftwerke im Kühlschrankformat schon seit über zwei Jahren erfolgreich. Die asiatischen Unternehmen erwarten, dass die Mikro-BHKW zukünftig alle technischen Voraussetzungen erfüllen werden, um auch in Europa Marktreife zu erlangen.

BHKW werden in der Zukunft eine interessante Alternative im Bereich der Strom- und Wärmeerzeugung sein. Wir hoffen, dass sich diese Technologie auch bald in Deutschland durchsetzen wird. Wir informieren Sie hier aktuell über das Thema!