Wo liegt das Einsparpotenzial von Heizungsanlagen?

Langzeit-Messungen beweisen es!


Ein Beispiel:
Nehmen wir einmal an, Sie haben ein Auto, dessen Benzinverbrauch mit 8 l pro 100 km angegeben ist. Nun starten Sie, fahren 1 km und machen dann 10 Minuten Pause. Sie starten wieder, fahren 1 km und machen 10 Minuten Pause. Sie starten wieder, … und so fort. Was soll der Unsinn, werden Sie nun fragen. Doch füllen Sie bitte jetzt einmal Ihren Tank wieder auf. Vermutlich werden Sie 40 l einfüllen müssen. So fährt doch wohl niemand, werden Sie nun sagen. Sie haben Recht.

Aber warum heizen viele Verbraucher so?
Weil die Mehrheit nicht weiß, wie die Heizungsanlage im Keller arbeitet.

Aber: Die Anlage wird gewartet, der Schornsteinfeger kommt regelmässig.
Wartungsverträge haben allerdings eine andere Ausrichtung: Sie sollen den einwandfreien und langlebigen Betrieb sichern. Und die Messungen der Schornsteinfeger sind auf die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte ausgerichtet.

Die Wirtschaftlichkeit einer Gesamtanlage kann sich nur mit einer erweiterten Messeinrichtung feststellen lassen.
Unsere Langzeitmessungen mit den Schornsteinfegern des Landes haben gezeigt, dass sich ungeahnte Einsparpotenziale eröffnen (auch ohne gleich in neue Anlagentechnik zu investieren).
 

Ungeahnte Verluste


Bei unseren Messreihen wurde festgestellt, dass viele Heizungsanlagen 1990 bis 1993 erneuert wurden und erst danach die Verluste der Gebäudehülle durch Fensteraustausch, Fassadensanierung oder Dachausbau maßgeblich reduziert wurden.

Wie wir nachweisen konnten, ist die Anlagentechnik seit dem bis zu 70 % überdimensioniert.
 

Einsparpotentiale


ergeben sich z.B. durch:

  • Optimierung der Regelungseinstellungen von Anlagen
  • Erkennen und Beheben von Hydraulikfehlern
  • Energiesparende Programmierungen
  • Erkennen von Fehleinstellungen und möglichen Schadensursachen an der Feuerungs-, Wärmepumpen-, Solar-, Pellets- oder gar BHKW-Anlage
Gering-investive Maßnahmen sind:
  1. Anpassung der Umwälz-Pumpenleistung
  2. Richtige Anpassung des Brenners an den Kessel
  3. Richtige Anpassung der Heizungsanlage an das Gebäude
  4. Anpassung der Dimensionierung oder der Fühler des Wärmespeichers
Weitere parallele Maßnahmen sind möglich:
  1. Vorschläge zur Optimierung des Nutzerverhaltens
  2. Prüfung des Einsatzes von Erneuerbaren Energien
  3. Erstellen eines neuen Gebäudeenergieausweises
 

M-VENA

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