Erneuerbare Energien "Speicher"

KfW-Programm 275

Ab dem 01.06.2016

Was wird gefördert?

  • Die Neuerrichtung einer Photovoltaikanlage (max. 30 kWp) in Verbindung mit einem stationären Batteriespeichersystem.
  • Stationäres Batteriespeichersystem (Anzahl beschränkt auf ein System), das nachträglich zu einer nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommenen Photovoltaik-Anlage installiert wird und mindestens 5 Jahre zweckentsprechend betrieben wird

Wer wird gefördert?

  • Privatpersonen und gemeinnützige Antragsteller, die den mit der Photovoltaik-Anlage erzeugten Strom ganz oder teilweise ins öffentliche Netz einspeisen
  • Unternehmen (auch solche an denen Kommunen, Kirchen, gemeinnützige Organisationen beteiligt sind)
  • Freiberufler
  • Landwirte

Die Förderung besteht aus zwei Teilen:

  • einem zinsgünstigen Kredit der KfW
  • einem Tilgungszuschuss aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Bitte beachten Sie: Den Kredit können Sie für die kombinierte Anlage beantragen. Der Tilgungszuschuss wird nur für das Batteriespeichersystem gewährt, nicht für die Photovoltaik-Anlage.

Maßgebend für die Höhe des Tilgungszuschusses ist jedoch die installierte Leistung der Photovoltaik-Anlage (kWp). Die Höhe des Tilgungszuschusses ist nach Antragszeitraum gestaffelt:
 

Antragszeitraum                              Höhe Tilgungszuschuss

01.07.2017 - 30.09.2017                               16 %

01.10.2017 - 31.12.2017                               13 %

01.01.2018 - 31.12.2018                               10 %

 
Kombination mit anderen Fördermitteln:

Die Kombination mit weiteren KfW- oder ERP-Programmen ist nicht möglich. Mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist dies jedoch grundsätzlich möglich

Ganz ausführliche Informationen finden Sie im Merkblatt Erneuerbare Energien "Speicher"
 

Neue Fördermittel der KfW seit 01.04.2012

Denkmalgeschützte Immobilien waren in der Vergangenheit weniger im Fokus von Effizienzmaßnahmen, denn die EnEV entwickelte für diese Gebäude keine Anforderungen an den Jahresprimärenergiebedarf und Mindestwärmeschutz. Unabhängig von den Anforderungen der Bundesverordnung  steigen die Betriebskosten aber auch in diesen Immobilien. Der Nutzer aber möchte es nach wie vor schön warm und gemütlich haben.

Seit dem 1.4.2012 legt die KfW für wohnwirtschaftlich genutzte Immobilien, die als  Baudenkmal nach den Denkmalschutzgesetzen der Bundesländer (Denkmalliste oder per Gesetz) oder durch die Kommune als sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz eingestuft werden, ein neues Förderprogram auf. Gefördert wird die Komplettsanierung zum "KfW-Effizienzhaus Denkmal", aber auch Einzelmaßnahmen.
Lt. KfW-Richtlinie darf dabei der Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) 160 % des errechneten Wertes für das entsprechende Referenzgebäude (QP REF) betragen. Für den Transmissionswärmeverlust (H'T) bestehen keine festen Vorgaben. Durch unsere Sachverständigen ist nachzuweisen, dass alle mit den Auflagen des Denkmalamtes zu vereinbarende Maßnahmen zur Reduzierung des  Transmissionswärmeverlustes durchgeführt werden.

Interessant dabei ist, dass auch bei erhöhten oder umfangreichen Auflagen des Denkmalamtes und dadurch nicht zu erreichendem Zielwert QP von 160 %, eine Förderung trotzdem möglich ist. In diesem Fall ist nachzuweisen, dass alle technisch möglichen Maßnahmen zur energetischen Sanierung durchgeführt werden. Für die energetische Optimierung des Jahres-Primärenergiebedarfs (Qp) ist der Einsatz von Erneuerbaren Energien zu prüfen.

Bei den Einzelmaßnahmen Wärmedämmung der Außenwände und Erneuerung der Fenster gelten spezielle technische Mindestanforderungen, die die Belange des Denkmalschutzes berücksichtigen. So kann z. B. statt einer Außenwanddämmung ersatzweise eine Innenwanddämmung gefördert werden, vorausgesetzt der Sachverständige bestätigt die Notwendigkeit.

Mit Interesse wird beobachtet, dass Umwandlung von bisher nicht zum Wohnen genutzter Gebäude in Wohngebäude förderfähig ist. So kann über eine Ausnahmeregelung bei einem Umbau von denkmalgeschützten Nichtwohngebäude in Wohngebäude das Programm Energieeffizient Bauen (153) angewendet werden. Wenn durch die Auflagen des Denkmalamtes die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 70 nicht erreicht werden können, ist auch hier gutachterlich nachzuweisen, dass alle baulichen Maßnahmen unternommen werden, um dieses Ziel zu erreichen.

(Quelle: KfW)
 

Neue Förderkonditionen für energieeffizientes Sanieren bei der KfW


Die KfW hat die Konditionen in den Programmen
  • 151 - Energieeffizient Sanieren zum KfW-Effizienzhausstandard und
  • 152 - Energieeffizient Sanieren mit Einzelmaßnahmen und Maßnahmenkombinationen
seit dem 07.09.2011 verbessert.

Der Effektivzinssatz beträgt immer 1 %! Egal, welche Laufzeit Sie wählen.


Tilgungszuschuss höher als Zinsbelastung


Bei Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 85 oder besser bekommen Sie sogar Geld zurück: Zins und Tilgung sind, dank Tilgungszuschuss, kleiner als die aufgenommene Kreditsumme. 



 
Quelle: KfW-Bankengruppe

Lassen Sie sich diese günstigen Konditionen nicht entgehen und vereinbaren kurzfristig einen Termin in unserem Büro. Wir beraten Sie gern ausführlich und berechnen für Ihre geplanten Maßnahmen entsprechend den KfW-Richtlinien die optimale Sanierungsvariante.

 

Neuerungen bei den wohnwirtschaftlichen Programmen seit 01. März 2011


In den Programmen Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss (430) und Energieeffizient Sanieren - Kredit, Einzelmaßnahmen (152) werden seit dem 01. März  2011 wieder einzelne hochenergieeffiziente Sanierungsmaßnahmen wie Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen und Geschossdecken, Erneuerung/Einbau einer Lüftungsanlage, Erneuerung der Fenster oder Erneuerung der Heizungsanlage gefördert.

Der Vorteil liegt auf der Hand: die Sanierung von Wohngebäuden mit zeitlich versetzten Maßnahmen ist wieder förderfähig.


Zum 01. März 2011 führte die KfW außerdem in allen wohnwirtschaftlichen Förderprogrammen eine endfällige Finanzierungsvariante ein. Mit bis zu 8 Jahren Kreditlaufzeit bei 8 tilgungsfreien Anlaufjahren und 8 Jahren Zinsbindung können KfW-Darlehen zukünftig noch besser in die individuellen Finanzierungsplanungen integriert werden.


 

Kontakt


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