DIN ISO 5003 - Forderung nach nachweisbarer Steigerung der Energieeffizienz

Die DIN ISO 50003 beschreibt neue Anforderungen, nach denen Energiemanagementsysteme nach DIN ISO 50001 in Zukunft auditiert werden. Auch die Anwendung dieser Norm bei künftigen Energieaudits nach DIN EN 16247-1 ist absehbar und geplant.

Kernpunkt ist der messbare und nachvollziehbare Nachweis über die kontinuierliche Verbesserung der energiebezogenen Leistung gegenüber der energetischen Ausgangsbasis. Hierbei spielen Energiekennzahlen die zentrale Rolle, die ohne konstante Messungen nicht sinnvoll analysiert und auf Steigerung der Energieeffizienz hin überprüft werden können. Somit werden geeignete Messsysteme und die sachkundige Auswertung der Energiedaten für die meisten Unternehmen obligatorisch.

Wünschen Sie Informationen zu Messsystemen oder den Aufbau von Messkonzepten und einer für Sie passenden Software-Lösung, beraten Sie gerne unsere Ansprechpartner Herr Bernd Kossin oder Herr Jens Hallaschk. Eine erste kurze Übersicht der einzelnen relevanten Normen finden Sie hier.

 

Energiemanagementsystem nach DIN ISO 50001

Knapp zwei Jahre später als die DIN EN 16001 aber wesentlich früher als erwartet, hat die International Organization for Standardization (ISO) am 17. Juni 2011 im Genfer Internationalen Congress Center die neue ISO 50001 vorgestellt. ISO-Generalsekretär Rob Steele hob die Bedeutung des neuen Energiemanagement-Standards für Unternehmen und Umwelt hervor. Er betonte, dass Energie nicht länger eine technische, sondern vielmehr eine Managementangelegenheit sei.

Entwickelt wurde die Norm seit 2008 durch die ISO unter der Federführung des amerikanischen Normeninstituts ANSI und seines brasilianischen Pendants ABNT. Experten aus 44 Staaten wirkten an der Entwicklung der ISO 50001 mit, unter ihnen Jerry Skaggs, in der UL DQS Inc., USA, für die Themen Umwelt, Gesundheit, Sicherheit und Energie zuständig. „Dieser Standard beschreibt die Anforderungen an ein Energiemanagementsystem, das Organisationen eine systematische und kontinuierliche Verbesserung ihrer energiebezogenen Leistungen und einer Erhöhung ihrer Energieeffizienz ermöglicht“, so der Experte der US-Tochter der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS GmbH).

Durch die enge Kooperation des Entwicklungskomitees mit europäischen ISO-Mitgliedsstaaten fanden viele Inhalte der EN 16001 Einzug in die neue Norm. Die im August 2009 eingeführte europäische Norm für Energiemanagementsysteme EN 16001 wird heute vor allem von energieintensiven Unternehmen für eine Verbesserung der Energiebilanz genutzt.

Dazu Fred Wenke, Leiter Nachhaltigkeit der DQS: „Große, aber auch kleine Pilotunternehmen in der Entwicklungsphase der ISO 50001 machten die Erfahrung, dass sich mit einem Energiemanagementsystem eine substanzielle Verbesserung der Energieeffizienz sowie positive finanzielle Effekte erzielen lassen. Daher empfehlen wir Energiemanagementsysteme Organisationen aller Größen“.
Quelle: DQS

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