Quartierskonzepte

Energetische Stadtsanierung = Energieeffiziente Quartiersversorgung


Ein Quartier besteht aus mehreren flächenmäßig zusammenhängenden privaten und/oder öffentlichen Gebäuden inklusive der öffentlichen Infrastruktur. Es muss laut Aussage der KfW aus mindestens zwei Immobilien bestehen.

Für den Bau von Effizienzhäusern, die Nutzung erneuerbarer Energien oder die kostenreduzierte energetische Gebäudesanierung im Quartier, die Nutzung von Wärmeüberschüssen in der Nachbarschaft oder zentralen Speichersystemen lassen sich über ein entsprechend übergreifendes und vertiefendes Konzept Interessen von privaten Haushalten, kommunalen Einrichtungen, Gewerbe, Handel und Industrie abwägen und wirtschaftliche Lösungen entwickeln. Das spart Zeit, vor allem Geld und steigert die  regionale Wertschöpfung.

Die zwei im letzten Jahr aufgelegten Förderprogramme unterstützen innovative, im Lebenszyklus wirtschaftliche und emissionsmindernde Energieversorgungskonzepte und deren Umsetzung:

1. KfW
Mit dem neuen KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“ sollen vertiefte integrierte Quartierskonzepte zur Steigerung der Energieeffizienz der Gebäude und der Infrastruktur insbesondere zur Wärmeversorgung entwickelt und umgesetzt werden. mehr

2. BBSR
Durch wissenschaftliche Untersuchungen, empirische Studien und geförderte Modell-vorhaben gewinnt das BBSR (Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung) politikrelevante Ergebnisse. Es beobachtet die Entwicklung der Städte und Gemeinden und ist sowohl an der Erhaltung denkmalgeschützter Strukturen als auch an angepasste Lückenbebauungen interessiert. mehr

Ob die Handlungsschwerpunkte eher im technischen Bereich oder in der Optimierung der Gebäudehülle zu finden sind, wird von vielen Bedingungen abhängig sein. Aber in jedem Fall werden diese Investitionen die Energiekosten und Emissionen der betreffenden Stadtteile langfristig beschreiben.

Wir begrüßen daher die Programme und bieten Ihnen Hilfestellung bei der Antragstellung. Dazu gehören neben der Quartiersabgrenzung und -beschreibung auch die Zieldefinition in Abstimmung mit vorhandenen Klimaschutzkonzepten und kommunalen Versorgern, ebenso die Budgeterarbeitung und Einwerbung von Landesunterstützung zur Reduzierung der Eigenanteile.

Ziel unserer Bemühungen ist, dass der Förderanteil der Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern am Bundesförderaufkommen gesteigert wird.

Gern können Sie sich hier unter Angabe Ihrer Kontaktdaten an uns wenden. Wir melden uns dann zunächst telefonisch zur Abstimmung Ihres Anliegens.


 

 



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