DIN V 18599 - Energetische Bewertung von Gebäuden

Inhalt

Die 10 Teile der DIN V 18599 beschreiben die Berechnungsverfahren, um folgende Werte zu ermitteln: den Primärenergieverbrauch und die CO2-Emissionen sowie den erforderlichen Referenzwert für die Beurteilung.

Basis für die Erarbeitung des allgemeinen Bilanzablaufes bilden Ansätze bereits bestehender Energiebilanzverfahren (z.B. DIN V 4108-6, DIN V 4701-10, DIN V 4701-12, DIN EN 832, E DIN EN ISO 13790 u.a.).

Die Bilanzierung folgt dem Schema: von der Nutzenergie über die Endenergie bis hin zur Primärenergie. Um den Endenergiebedarf zu bestimmen, werden die technischen Verluste zum ermittelten Nutzenergiebedarf  addiert. Wichtige Eingabegrößen für die Gesamtbilanz sind die in den Teilen 2 bis 9 der DIN V 18599 ermittelten Nutzenergien, Hilfsenergien, technischen Verluste und regenerative Energien.

Gegenüber der bisher bekannten Energiebilanzierung anderer Verfahren wird der Endenergiebedarf brennwertbezogen und nicht heizwertbezogen ausgegeben.

Neu ist die Aufteilung eines Gebäudes in Zonen.Das ist notwendig, um den bei Nichtwohngebäuden hohen Einfluss der unterschiedlichen Nutzung (DIN V 18599-10) auf den Energiebedarf zu berücksichtigen.

Eine Zone ist durch einheitliche Nutzungsrand-Bedingungen und diegleiche Art der Konditionierung aller in ihr enthaltenen Räume gekennzeichnet. Der Nutzenergiebedarf für Heizung, Kühlung, Be- und Entlüftung, Beleuchtung, Trinkwarmwasserversorgung und Befeuchtung ist für jede Zone getrennt zu bestimmen.

Zusätzlich zur Nutzung und Art der Konditionierung gibt es nochweitere Kriterien, nach denen Räume nicht in einer gemeinsamen Energiebilanz abgebildet werden können. Diese "zusätzlichen Zonenteilungskriterien" betreffen vor allem gekühlte Räume.

Die Zonierung erfolgt nach dem Ausschlussprinzip mit dem Ziel, möglichst homogene Gebäudebereiche zusammenzufassen und anschließend zu bilanzieren. Die Summe des Energiebedarfes aller Zonen ergibt den Energiebedarf des Gebäudes.
 

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