Mehrfamilienhäuser

Solarenergiezentrale bietet die Chance, mit Solarwärme auch Mehrfamilienhäuser und den Mehrgeschosswohnungsbau zu erobern


Solare Wärme ist bis heute ein Thema für Ein- und Zweifamilienhäuser geblieben. In das Gebiet der Mehrfamilienhäuser und den Mietwohnungsbau konnte sie bislang nicht vordringen. Ein Blick in die Statistik offenbart allerdings, welches Potenzial für große solarthermische Anlagen vorhanden ist. Denn die 13,2 Mio. Ein- und Zweifamilienhäuser stellen zwar 84 Prozent der Gebäude, aber nur 46 Prozent der Wohneinheiten. Die 2,4 Mio. Mehrfamilienhäuser beherbergen die anderen 54 Prozent, über 18,7 Mio. Wohneinheiten. Betrachtet man die Größenklassen ab sieben Wohneinheiten aufwärts, finden sich dort über 10,8 Mio. Wohnungen.



Die Entwicklung großer Solarwärmeanlagen ab 20 Quadratmeter aufwärts hat viel später eingesetzt als der Anlagenbau für Privathaushalte. Offenbar glaubten viele Hersteller, ihre im EFH/ZFH bewährten Standardanlagen nach oben skalieren zu können, haben aber die damit einhergehenden Probleme unterschätzt. Versucht man die Bedingungen einer solaren Sanierung in Mehrfamilienhäusern zu beleuchten, stößt man auf eine Reihe von Unterschiede zum EFH/ZFH. Es sind vor allem die grundsätzlich anderen wirtschaftlichen und rechtlichen Bedingungen, unter denen große Solaranlagen finanziert und betrieben werden müssen.

Bei einer energetischen Sanierung im Mietwohnungsbau muss sich natürlich die Investition in die Haustechnik rechnen. Auch sie erfordert Standardlösungen, die den jeweiligen Gegebenheiten der Gebäude oder Wohnanlagen leicht angepasst werden können.

Unverzichtbar ist die Verbindung mit der konventionellen Haustechnik, die sich schon über Jahrzehnte bewährt hat. Was zählt, ist die Einsparung von Heizenergie pro Quadratmeter Wohnfläche und die Kosten der eingesparten Kilowattstunde, so wie es in der IWU-Studie „Energieeffizienz im Wohngebäudebestand“ (2007) erstmals thematisiert wird. Nur so lässt sich die wirkliche Einsparung im Vergleich zu anderen Technologien, auch der Dämmung, darstellen.

Immer mehr Erfahrungen mit Solarenergiezentralen zeigen, dass warmmietenneutrale Modernisierungen möglich sind. Einsparungen bis zu einem Drittel bei den warmen Betriebskosten in Verbindung mit der Kesselerneuerung führen bei Vermietern und Mietern gleichermaßen zu einer Win-Win-Situation.
 

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