Anlagenplanung

Einbeziehung der Anlagentechnik im frühen Planungsstadium


Schon im Abschnitt 1 der DIN V 4701-10 (Beiblatt 1, Ausgabe 2007-02) steht
ein für künftige Planungsprozesse wichtiger Hinweis:

"DAS VORLIEGENDE BEIBLATT RICHTET SICH AN ALLE AM PLANUNGSPROZESS BETEILIGTEN BEI NEU ZU ERRICHTENDEN WOHNGEBÄUDEN, UM FÜR DEN PRIMÄRENERGIENACHWEIS SCHON IM FRÜHEN PLANUNGSSTADIUM DIE AUSWAHL DER ANLAGE ZU ERLEICHTERN. DIE DARSTELLUNG ORIENTIERT SICH DARAN, AUCH DEM NICHT-FACHMANN EINEN ÜBERBLICK ÜBER DIE EFFIZIENZ VON UNTERSCHIEDLICHEN, GEBRÄUCHLICHEN ANLAGENKONFIGURATIONEN ZUR HEIZUNG, LÜFTUNG UND TRINKWASSERERWÄRMUNG ZU GEBEN"

Bauherren und Architekten tun gut, sich dieser Instrumente zu bedienen. 28 Anlagenvarianten wurden in der DIN als Musteranlagen aufgenommen. Dazu zählen unter anderem:
  • Pelletsanlagen (Direkte und Indirekte Wärmeabgabe)
  • Elektro-Trinkwasserwärmepumpen (Kellerluft)
  • Elektrowärmepumpen (Wärmequelle Erde, Wasser)
  • Solevorerwärmung aus Rückgewinnung der Lüftung
  • bedarfsgeregelte Abluftanlagen (Luftwechsel n = 0,35 1/h)

Neu in der DIN 4701-10 wird seit 2007 gegenüber der Fassung vom Februar 2002 folgendes geregelt:

  • der Primärenergiebedarf und die Anlagenaufwandszahl sind immer auf den nicht erneuerbaren Anteil der Primärenergie bezogen
  • die Brennwerttechnik wird nun immer mit dem verbesserten Standardwert berücksichtigt
  • die verbesserte Regelung der Wärmeübergabesysteme
  • die Anordnung von Lüftungsanlagen erfolgt in Verbindung mit Nah- und Fernwärmeversorgung im Dachraum und nicht im Keller

Unterstützung bei anlagenoptimierten Planungsprozessen fragen Sie diskret an bei unserem Geschäftsführer Herrn Jens Hallaschk.

Wir regen Kooperationen an, um sich Planungsneuland schnellstmöglich zu erschließen und schon beim nächsten Auftrag von einer Referenz zu profitieren.



 

ERDWÄRME

Bedingungen für sparsame Errichtung & Betrieb

 

Für niedrigste Betriebskosten einer Wärmepumpe ist der fachgerechte Einbau einer Erdsondenanlage ein wesentlicher Faktor. Dabei ist zunächst die Tiefe des Grundwasserstandes von großer Bedeutung. Denn oberhalb des Grundwassers hat ein trockener Kies nur eine Entzugsleistung von ca. 20-25 Watt je m (W/m) und darunter mehr als das Doppelte von ca. 50-60 W/m!

 

Weitere Einflussgrößen auf die künftigen Betriebskosten sind die Wärmeleitfähigkeit und die Mächtigkeit der durchbohrten Schichtenfolgen. Zum Beispiel beträgt bei Ton oder Braunkohle- schluff sogar unterhalb des Grundwasserstandes die Entzugslei- stung nur ca. 30-35 W/m.

 

Im Vorfeld muss unbedingt die komplette Schichtenfolge auf dem Grundstück analysiert werden. Die jeweiligen Entzugslei- stungen werden aufsummiert und im Abgleich mit den tech- nischen Daten der Wärmepumpe die Tiefe der nötigen Bohrungen eindeutig ermittelt.

 

Bodenprofil nach Auswertung vorhandener Bohrprofile sowie einschlägiger Kartenwerke

Erdwaermer_Auswertung

 

Fragen Sie uns, wir helfen Ihnen die optimale Wärmequelle zu definieren.

Checkliste für Erdwärme

 

M-VENA

Energieagentur in

Mecklenburg-Vor-

pommern GmbH

G.-Hauptmann-Str. 19
18055 Rostock

Telefon: 0381 - 200 00 02
Telefax: 0381 - 200 00 01
Web: www.m-vena.de
Mail: info@m-vena.de